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Britische Lebensversicherungen & Co.
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Deutsche und Englische Versicherungen, worin liegen die Unterschiede?
Die Englische Versicherung erfreut sich immer größerer Beliebtheit in Deutschland.
Welche Argumente gibt es für diese Entwicklung:
Anlagepolitik der Lebensversicherungen
Für den Erfolg der Investition und damit der Höhe des Zinsüberschusses ist nicht in erster Linie die Anlagestrategie im Sinne eines Giganten auf der einen oder anderen Anlageart, sondern vielmehr das Geschick bei der Wahl der richtigen Fristigkeit einer Einlage zu bestimmten Zeitpunkten, des preiswertesten Zeitpunktes für Kauf und rentabelsten für Verkauf von Anlageobjekten und besonders die möglichst treffende Wahl der besten Anlage innerhalb jeder Anlage entscheidend.
Bei den britischen Anbietern von Renten- und Lebensversicherungen werden trotz hoher Aktienanteile von bis zu 80% attraktive Performancechancen und Sicherheit (Garantien) geboten, die im Ergebnis nicht schlechter sind als die der deutschen Anbieter. Während man sich bei einem deutschen Anbieter mit einer Verzinsung auf den Sparanteil von ca.2,75% begnügen muss, liegen die damit vergleichbaren Jahresdividenden bei ca. 5%. Dennoch hat zum Beispiel Clerical Medical am Jahresende 2000 so hohe Reserven angesammelt, dass die versprochenen Garantien sogar ohne Performance der Märkte hätten bedient werden können.
Sehen Sie selbst wie gigantisch die Vorteile sind und handeln Sie.
Ertragsstärke
Von den Erträgen profitieren bei einer Versicherung in Form einer Aktiengesellschaft die Gesellschaft über die stillen Reserven, die Aktionäre über die Dividenden und zuletzt die Versicherungsnehmer über die ausgeschütteten Überschussanteile.
Die Anbieter haben in der Ferne hohe Reserven mit den Beiträgen der Versicherungsnehmer gebildet und diese zum Vorteil der Gesellschaft angehäuft und teilweise ausgelagert.
Eine zeitgerechte Ausschüttung der so gebildeten Reserven an die Versicherungsnehmer erfolgte in den meisten Fällen nicht.
Das britische System folgt der Erkenntnis, dass die Aktienanlage mittel- bis langfristig die analog höchsten Erträge erwirtschaftet und Garantien immer dann zugeteilt werden können, wenn hinlängliche Kapitalreserven zur Erfüllung der Garantien gegenwärtig sind.
Beispiel Clerical Medical:
Die Firma handelt aus dem Gesichtspunkt einer Investmentgesellschaft. Ihre Aufgabe ist es, Erträge aus den Beiträgen für den Kunden zu erzielen und dafür eine Verwaltungsgebühr in Rechnung zu stellen, alle gebildeten Erträge gebühren dem Kunden und werden letzten Endes ausgeschüttet, stille Reserven kennt das britische System nicht.
Aufsicht
Die Aufsichtsbehörde in Gestalt des Handelsministeriums Großbritanien verfolgt den Gedanken:
"Tue, wozu Du befähigt bist, aber beglaubige jederzeit, dass Du Deine Verpflichtungen dem Kunden gegenüber einzuhalten in der Lage bist. Im Resultat sind die Unternehmen in ihrer Anlage- und Produktpolitik frei, unterliegen aber einer kurrenten Kontrolle durch das Handelsministerium mit entsandten Aktuars."
Hier einige Vertreter dieser Variante:
• Clerical Medical Standard Life
• Royal London
• Liberty Europe
• Canada Life (gut, dies ist zwar keine britische Lebensversicherung, muss aber den Vergleich nicht scheuen. Denn im Test schneiden Rentenversicherung und auch die Lebensversicherung der Canada Life immer gut ab und verfolgt eine den Briten vergleichbare Geschäftspolitik.)
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