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Clever zu Vermögen "Die Mäuse"

Die Leier sollte derweil jedem bekannt sein, wir müssen sparen, selber vorsorgen. Das Geld sitzt nicht mehr so locker in der Tasche. Unsere Mäuse sind in Gefahr. Gerade wenn man jung ist, vielleicht noch zur Schule geht, wenn man sich in der Berufsausbildung oder im Studium befindet, sind die Mäuse meist knapp. Doch was soll man tun? Ein Sparschwein im Schrank deponieren oder beim Anblick des Kontostandes Weinkrämpfe bekommen. Nicht unbedingt! Denn auch in Sachen Mäuse gilt die Regel, vorbeugen ist besser, sonnst schaut man später wie ne trübe Tasse in eine leere Geldbörse.

Mäuse gehen verloren!

Auch wenn ein kalter Winter durch Politik und Wirtschaft weht, gibt es immer noch finanzielle Förderung vom Staat als kleine Anregung zum eigenen Vermögensaufbau. Wäre doch blöd, hierauf zu verzichten. Gerade Auszubildende und junge Arbeitnehmer sollten sich um den Kapitalaufbau mit Hilfe der vermögenswirksamen Leistungen kümmern. Die Maxime ist ganz einfach, zusätzlich zum Gehalt zahlt der Boss einen Betrag von 40 Euro im Monat, entweder in einen Bausparvertrag oder einen Fondssparplan. Man kann sich selbst ausrechnen, was das in einem Jahr bedeutet und was man verliert, wenn man nicht danach fragt. Wenn der Vertrag mindestens sieben Jahre läuft gibt es auf den Sparbeitrag noch mal 9 bzw. 18% oben drauf, geschenkt! Wichtig ist, das es keine Verpflichtung gibt dieses Geld nach den 7 Jahren zu verprassen, man kann das ganze auch langfristig betreiben und so den Zins und Zinzeszinseffekt ausnutzen. Das ganze nennt man dann Arbeitnehmersparzulage, das ist eine wertvolle Sache. Wenn der Boss keine VWL zahlt oder nur einen Teilbetrag dazu gibt, kannst du dir den Sparbetrag direkt vom Gehalt abziehen lassen. Trotz der eigentlich immensen Förderung nutzen schätzungsweise nur 5 % der deutschen Arbeitnehmer die VWL und die Mäuse vom Staat gehen hops.

Mäuse im Sprint!

Wesentlich dynamischer geht es im Fondsgeschäft zu. Wer sein Geld in Fonds, also an der Börse in Aktien, die wiederum Anteile einer Firma sind, investiert, kann viel erzielen, aber auch viel einbüßen. Risikoeinschätzung ist bei dieser Anlageform eine Grundvoraussetzung. Grundsätzlich ist schnelles Geld mit diesem Investment nur in seltenen Fällen zu machen, da sich solide und gute Investments am Aktienmarkt meist nur langfristig bewerten lassen. Eine Fondsgesellschaft verwaltet das Kapital vieler Anleger zusammen und kann somit viel investieren. Verluste sind bei der Anlage in Fonds allerdings unwahrscheinlicher als bei einzelnen Aktienpaketen, weil der Investmentfond in Aktien vieler unterschiedlicher Unternehmen die in unterschiedlichen Branchen, in unterschiedlichen Regionen und unterschiedliche Währungen investiert. Hier kannst du nicht selbst entscheiden, in welche Aktien dein Geld investiert wird. Geldinstitute, wo du die Wertpapiere erstehst, sollten dich eigentlich über die Risiken dieser Anlageform aufklären, tatsächlich tun sie das aber nur selten.

Mäuse auch zukünftig!

Auch wenn Sie noch nicht ans Alter denken wollen, je früher man anfängt, desto geringer wird das was man investieren muss um im alter kein Sozialfall zu sein. Die Sprüche, "wer weis ob ich überhaupt so alt werde", "ich bin jung und will das Leben genießen, sparen kann ich später" oder "dafür hab ich kein Geld übrig" sind äußerst dumm, das weis heutzutage auch jeder intelligente Mensch. Das der Staat sich immer mehr aus der Affäre zieht weis ebenso jeder, also ist die Einsicht etwas tun zu müssen doch letztendlich nur ein logischer Schluss. Man sollte sich selbst und seinen Kindern gegenüber schon die moralische Verpflichtung haben im Alter flüssig zu sein. Deswegen kann man nur immer wieder empfehlen, langfristig und relativ sicher vorzusorgen. Wie, entspricht ihrer eigenen Anlagementalität, es gibt kein Rezept für jedermann, wichtig ist das man anfängt damit und zwar so früh wie möglich, den leichter wird es definitiv nicht.
 

 
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